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Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern: Bundesregierung kündigt neues Förderprogramm an

  • info718237
  • 13. Jan.
  • 4 Min. Lesezeit

Eine aktuelle Fraunhofer-ISI-Studie zeigt, wie groß der Handlungsdruck ist: Nur 51 Prozent der E-Auto-Nutzenden in Mehrparteienhäusern haben heute eine Lademöglichkeit in erreichbarer Nähe. Gleichzeitig wünschen sich 50 Prozent der Befragten einen Abstand von höchstens 100 Metern zum Ladepunkt. Ladeinfrastruktur in Wohnquartieren gilt damit als Schlüssel, um große Nutzergruppen überhaupt erst für E-Mobilität zu gewinnen.



Für Wohnungsunternehmen bleibt die Wirtschaftlichkeit bislang eine zentrale Hürde. Viele Projekte tragen sich erst bei einer höheren Zahl aktiver Nutzer, hinzu kommen steuerliche Unsicherheiten und komplexe Rechtsrahmen. Das geplante Förderprogramm soll diese Hemmnisse abmildern. Laut Fraunhofer-ISI wäre eine verlässliche und langfristige Förderung ein wirksamer Hebel, um Investitionsrisiken zu reduzieren und den Ausbau zu beschleunigen.



Ab 2026 entfällt zudem die Pflicht zur Baugenehmigung für Ladepunkte – ein weiterer Beitrag zur Vereinfachung. Dennoch mahnt die Studie zusätzlichen Klärungsbedarf an, insbesondere bei steuerlichen Rahmenbedingungen und bürokratischen Vorgaben. Gerade in Mehrparteienhäusern, wo Eigentümer, Vermietende und Mietende zusammenwirken müssen, entscheidet ein reibungsarmer Rechtsrahmen darüber, ob Ladeinfrastruktur tatsächlich entsteht.



Mit dem angekündigten Förderprogramm könnte der Bund nun die lange bestehende Lücke schließen. Für Verwaltungen, Genossenschaften und Bestandshalter eröffnet sich damit die Chance, Ladeinfrastruktur wirtschaftlicher umzusetzen und Quartiere fit für die Mobilitätswende zu machen. Entscheidend wird sein, wie schnell die Programme starten und wie verlässlich die Mittel bereitstehen.







 

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